Für Autoren

Sie möchten ein Buch schreiben?

Soll es ein Roman werden? Oder ein Band mit Erzählungen? Oder denken Sie an Gedichte? Es geht also um Fiktion.

Der Begriff Fiktion kommt aus dem Lateinischen (fingere, fictio) und bedeutet Bildung, Formung, Gestaltung. Eine Fiktion ist etwas Erdachtes, das nur in der Phantasie oder in der Vorstellung existiert. Es ist also nichts, was in der Realität, in der Wirklichkeit besteht oder so passiert ist.

Fiktion ist ein Phantasiegebilde
Es wird also etwas so dargestellt, als ob es wirklich geschehen wäre. Fiktion ist etwas, was sich ein Mensch ausgedacht hat. Es ist erdichtet, sozusagen ein Phantasiegebilde. Wenn man sich etwas ausdenkt, wird es zu etwas Erdachtem. Dichten hängt mit dem Wort diktieren zusammen.

Fiktionale Formen
Erdichtet ist der Roman, die Erzählung, das Bühnenstück oder in besonders komprimierter Form das Gedicht. Es gibt viele fiktionale Formen. Denken Sie nur an das Bühnenstück oder das Drehbuch.
Uns geht es auf den nächsten Seiten jedoch nur um den Roman, die Erzählung und das Gedicht.

Memoiren
Memoiren (aus dem Französischen: Erinnerung, Andenken) sind zum Beispiel interessante Lebenserinnerungen. Diese literarische Form berichtet von wirklichem Geschehen, im Gegensatz zu Erdachtem. Die Memoiren sind hier mit aufgeführt, weil sie eine Literaturform sind, die vorwiegend von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens erzählen.

Das Gedicht
Das Gedicht ist die wohl schwierigste literarische Form. Gedichte sind meist in Versform geschrieben, man nennt das eine gebundene Rede (im Gegensatz zur ungebundenen Form, der Prosa). Heute ist die Verwendung des Begriffs Gedicht zunehmend ungenau. Es gibt viele unterschiedliche Gedichtformen, von der Ballade bis hin zum Liebesgedicht.